Volt unterstützt “Notruf NRW” 

Volt unterstützt “Notruf NRW” 

11.04.2022
Unterstützung für Entlastungstarifvertrag (TV-E) für Pflegekräfte in NRW

Volt unterstützt “Notruf NRW” 

  • Unterstützung für Entlastungstarifvertrag (TV-E) für Pflegekräfte in NRW
  • Spitzenkandidat Christopher Gudacker: “Dankesworte reichen nicht mehr aus - wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen”

Oberhausen, 11. April 2022 –  An diesem Dienstag möchte die Initiative “Notruf NRW” der Gewerkschaft ver.di ernst machen: Beschäftigte in der Pflege gehen in einen zweitägigen Warnstreik und stellen der Landesregierung ein Ultimatum. Sie fordern eine tarifliche Entlastung vor dem Hintergrund hoher Arbeitsbelastung und Personalausfalls in der Pandemie. 

Die Forderungen umfassen u.a. mehr Personal, die Einhaltung gesetzlicher Mindestvorgaben beim Personal und einen entsprechenden Ausgleich, sowie mehr Zeit für Auszubildende. Dies soll bis zum 01. Mai 2022 geschehen, ansonsten drohe ein unbefristeter Warnstreik.

Spitzenkandidat Christopher Gudacker aus Köln stellt sich hinter das Anliegen der Pflegekräfte: “Ich kann den Frust der Pflegekräfte und des Krankenhauspersonals gut nachvollziehen. Wir als Volt fordern in unserem Landtagswahlprogramm Entlastungstarifverträge. Die Beschäftigten verdienen mehr Wertschätzung, die sich auch in politischen Handlungen ausdrücken muss“.  

Gudacker macht auch auf die Situation in den Unikliniken aufmerksam: “Die Belastung im Gesundheitswesen hat sich durch die Pandemie nur noch verschärft. Täglich überschreiten Beschäftigte ihre persönlichen Belastungsgrenzen, meist auf Kosten der eigenen Gesundheit. Das hat neben langfristigen und persönlichen Folgen für die betroffenen Kolleg*innen, zum Teil auch Folgen für die Versorgungssicherheit der gesamten Gesellschaft. Andere Bundesländer wie Berlin haben Entlastungen bereits umgesetzt - nun muss NRW nachziehen.”