Energiepolitik in NRW: 5 nach 12!

Energiepolitik in NRW: 5 nach 12!

25.03.2022
Volt NRW fordert bessere Vernetzung mit europäischen Nachbarländern

Energiepolitik in NRW: 5 nach 12!

> Volt NRW fordert bessere Vernetzung mit europäischen Nachbarländern 

> Spitzenkandidatin Nießer: “Ausbau Erneuerbarer Energien muss sofort priorisiert werden”

> Echte Solidarität mit Ukraine erfordert Umdenken und Einsparen

Düsseldorf, 25. März 2022 – Nordrhein-Westfalen belegt Platz 5 unter den Bundesländern, die am abhängigsten von Russlands Energielieferungen sind. Dementsprechend ist das Land besonders betroffen von der aktuellen Debatte um Energiesicherheit und Gas-Embargos.

Spitzenkandidatin Gina Nießer meint: “Die Situation in der Ukraine ist sehr ernst und braucht unsere volle Solidarität. Deswegen erwarte ich von der Landesregierung, dass sie zügig Pläne zum Einsparen von Energie vorlegt. Gleichzeitig ist Energiesicherheit Außenpolitik und kann nicht rein regional oder national gedacht werden. Portugal und Estland haben eine unabhängige Energieversorgung. Hier können wir voneinander lernen und Unterstützung bekommen.” 

Die Lösung? Grüne Energie. Nun ist schon länger bekannt: NRW hat den Ausbau Erneuerbarer Energien sowohl unter konservativer als auch sozialdemokratischer Führung immer wieder ausgebremst. 

“Anstatt mit fossilen Energieriesen wie RWE gemeinsam Geschäfte zu machen, muss ein rasches Umdenken stattfinden”, so Nießer. “Der Ausbau von Windkraft und Solaranlagen muss priorisiert und massiv beschleunigt werden, um mittelfristig gerüstet zu sein und NRW mit eigener, grüner Energie zu versorgen.” 

Volt NRW spricht sich in diesem Zusammenhang gegen die 1000 m-Abstandsregelung für Windräder aus und schlägt eine Gewinnbeteiligung für Anwohner*innen vor, um so die Akzeptanz der lokalen Bevölkerung zu erhöhen. 

Für Interviewanfragen sowie weitere Informationen melden Sie sich gerne unter:

Pauline Raabe

Presseteam Volt 

presse@voltnrw.org

Tel.: +49 176 80587774